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Erlebniswochenende Klettern – die Natur ruft

Ebermannstadt, 05.05.-07.05.2017: Im Mai war es wieder soweit, ein spannendes und actionreiches Erlebniswochenende der Jugendfeuerwehr Bayern konnte auf der Burg Feuerstein bei Ebermannstadt beginnen. Dank der Unterstützung des Bayerischen Jugendrings erlebten die Jugendfeuerwehr Holzheim und die Jugendfeuerwehr Aying 3 unvergessliche Tage. Das Erlebniswochenende stand unter dem teambildnerischen Motto „Klettern“. Geleitet wurde das Programm durch die wirklich draußen GbR. Im Mittelpunkt des Wochenende sollte aber nicht nur das Klettern stehen, sondern auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Was das genau hieß fanden die Jungen und Mädchen schnell heraus. Sie erfuhren dabei, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen? Wo sind die eigenen Grenzen und wo die der anderen? Was heißt es Verantwortung für die eigene Person und für andere zu übernehmen? Ist es in Ordnung auch mal nein zu sagen?

Nach dem Abendessen ging es auch gleich los. Zunächst mussten sich die Jugendfeuerwehrgruppen und die Teamer kennenlernen. So wurde in Partnergesprächen die ersten Berührungsängste abgebaut und geschaut, wer ein gutes Gespür für Menschen hat. Die Aufgabe war nämlich sich in zweier Gruppen zwei wahre und eine erfundene Geschichte über sich selbst zu erzählen. Dann musste in der großen Runde geraten werden, welche Geschichten wahr sind und welche nicht. Danach gab es gleich noch eine theoretische und praktische Einführung in das Klettermaterial und in die Kletterausrüstung. Dabei lernten die Teilnehmer neben dem Anlegen der Kletterausrüstung auch, wie andere Personen richtig abgesichert werden müssen.

Am nächsten Tag ging es aufregend weiter. Bei tollen Wetter stand das Klettern an einem richtigen Felsen auf dem Programm. Dafür wurde zunächst noch einmal über die Kletterausrüstung, das Absichern einer anderen Person und das richtige Klettern gesprochen. Nach den ersten Kletterversuchen wurde es dann auch schon schwieriger. An der Kletterwand sollten verschiedene Übungen durchgeführt werden, die wirklich nichts für schwache Nerven waren. So sollten die Teilnehmer zum Beispiel beim Klettern Gegenstände weiterreichen oder zu zweit klettern. Dann wurde es noch spannender, denn nun war die Aufgabe ohne Hände zu klettern und dann mit geschlossenen Augen. Die Teilnehmer merkten sehr schnell, dass Klettern eine Grenzerfahrung ist. Denn nicht nur Mut war hier gefragt, sondern auch Vertrauen in die anderen zu haben.

Neben diesen für alle aufregenden Stunden wurde auch über den Umweltschutz gesprochen. Es wurde sich darüber unterhalten, welche Tiere und Pflanzen es an einem Felsen gibt und wie diese trotz des Kletterns geschützt werden können.

Nach diesen actionreichen Stunden brauchte die Gruppe erst einmal eine Stärkung und eine Pause. Diese bekam sie beim gemeinsamen Pizza backen. Aber damit war der Tag noch lange nicht zu Ende. Um der Gruppe zu verdeutlichen, dass für eine gute Zusammenarbeit nicht nur Vertrauen, sondern auch Kommunikation wichtig ist, hatten sich die Teamer noch etwas einfallen lassen. Die Gruppe musste einen Stab, der auf den Zeigefingern der Teilnehmer lag, gemeinsam auf den Boden ablegen. Und auch das anstehende Schmugglerspiel war eine tolle Abschlussübung für die Teilnehmer. Dafür wurde die Gruppe in zwei kleinere Gruppen geteilt. Ihre Aufgabe war es so viele Knicklichter wie möglich von der gegnerischen Mannschaft zu schmuggeln, wobei die eigenen Knicklichter natürlich auch bewacht werden mussten. Hier waren nicht nur Schnelligkeit und Geschicktheit gefragt, sondern auch eine gute Planung und Kommunikation innerhalb der Gruppe. Anschließend fand eine Nachtwanderung statt bei der reflektiert wurde, wie der Tag für jeden war.

Am letzten Tag ging es für die Gruppe in den Hochseilgarten. Hier waren wieder Vertrauen in die anderen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und gute Kommunikation wichtig. So musste zum Beispiel eine Burg erobert werden ohne die Hilfe von Leitern. Für alle eine spannende und lustige Aktion. Abschließend erarbeitete die Gruppe aufgeteilt in Kleingruppen, was sie am Wochenende über sich und die anderen gelernt haben und was sie mit in ihre Jugendfeuerwehr nehmen können.

Das actionreiche und spannende Wochenende ging viel zu schnell zu ende, darin waren sich alle einig. Der Zusammenhalt zwischen den Jugendfeuerwehrlern in der eigenen Gruppe wurde gestärkt. Aber nicht nur das, es sind sogar Freundschaften zur anderen Jugendfeuerwehrgruppe entstanden.

Text: Jugendfeuerwehr Bayern

Fotos: Michael Rasper (Jugendfeuerwehr Aying)

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