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Gemeinsam zur höchsten Auszeichnung – Deutsche Jugendleistungsspange im Lkr. Roth

Die Jugendfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehren Hilpoltstein, Rednitzhembach, Thalmässing, Wendelstein, Oberelsbach (Rhön) und Eckersmühlen legten gemeinsam am 20. Mai in an der Kreissportanlage in Wendelstein die Prüfung zur Deutschen Jugendleistungsspange ab. Unter der Leitung des Abnahmeberechtigten, Kreisbrandinspektor Hans-Georg Mösler aus dem Landkreis Neumarkt, und Organisator Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Hiltner konnte am Schluss allen 34 Mädels und Jungs das ersehnte Abzeichen überreicht werden.

DJLS Roth

Die Deutsche Jugendleistungsspange gilt als höchste Auszeichnung in der Karriere eines Mitglieds der Jugendfeuerwehr. Sie besteht aus insgesamt fünf Teildisziplinen, die alle in die Bewertung einfließen. Immer in einer feuerwehrtechnischen Gruppe von 9 Kameradinnen und Kameraden werden die Disziplinen Kugelstoßen, Staffellauf, eine Schnelligkeitsübung, bei der 8 C-Schläuche auf Zeit gekuppelt werden müssen, einem klassischem Löschangriff mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer und Fragen zur Feuerwehr und Allgemeinwissen gemeinsam bewältigt. Und dies ist auch die „sechste“ Disziplin – das gemeinsame und kameradschaftliche Auftreten und das gegenseitige Unterstützen.

Die Gruppen der einzelnen Wehren haben sich bereits über mehrere Wochen vor dem Termin jeweils zweimal die Woche getroffen, um sich gemeinsam auf die Abnahme vorzubereiten. Es wurde gemeinsam das Kugelstoßen und der Staffellauf trainiert. Der Löschangriff wurde in allen Einzelheiten immer wieder durchgeübt und auch die Schnelligkeitsübung wurde bis zur Perfektion durchgenommen.

Am Tag der Abnahme waren dann alle und alles vorbereitet. In aller Frühe trafen sich die Jugendlichen in Wendelstein. Eine Jugendgruppe aus dem fernen Oberelsbach im Landkreis Rhön-Grabfeld war bereits um sechs Uhr gestartet um pünktlich um 8.30 Uhr in Wendelstein zu sein. Bei den Kameraden aus Oberelsbach war der dort anberaumte Termin zu Abnahme kurzfirstig ausgefallen, so nutzten sie den Termin in Wendelstein die Abnahme dennoch möglich zu machen.

Nach Eintreffen der Schiedsrichter, die Kreisbrandinspektor Hans-Georg Mösler und Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Hiltner bei der Abnahme unterstützten, konnte es dann auch schon losgehen. Zunächst wurden die Sportdisziplinen und die Schnelligkeitsübung abgelegt. Schnell war die Nervosität verflogen und die beachtlichen Leistungen, die in den Übungen schon gezeigt wurden, noch übertroffen. Alle Gruppen konnten die geforderten Mindestweiten und – zeiten locker unter- bzw. überbieten.

Nun ging es zum Löschaufbau mit Wasserentnahme aus offenem Gewässer. Hier ging es nicht um die Zeit, sondern um die saubere und korrekte Durchführung des Aufbaues sowie um das gemeinsame Auftreten. Auch hier zeigte alle Gruppen sich von ihrer besten Seite und es mussten nur hier und da ein paar Fehler kritisiert werden. Aber alle bestanden auch diese Prüfung.

DJLS Roth

Die letzte Disziplin – die Fragenrunde stand an. So manchem Jugendwart entglitten ein wenig die Gesichtszüge, da die Fragen zu Beginn etwas zögerlich oder gar nicht beantwortet wurde. Aber die beiden Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Egbert Petz aus Allersberg und der stellvertretende Kommandant aus Wendelstein,  Stephan Ebeling, vermochten durch Wortwitz und Schlagfertigkeit die Stimmung aufzulockern und so wurde auch diese Disziplin erfolgreich absolviert.

Zum Abschluss ließ Matthias Hiltner alle Jugendlichen antreten. Unter den Augen von zahlreichen Zuschauern konnten nun allen das Abzeichen mit dem Eichenlaub und den Jugendwarten die gestempelten Mitgliedsausweise und Dienstbücher überreicht werden. In seinem Grußwort bedankte sich Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Hiltner noch für das gezeigte Engagement und Kreisbrandinspektor Egbert Petz beglückwünschte die Jugendlichen mit den Worten: „… solche Leute brauchen wir, dann muss uns um die Zukunft nicht bang sein.“.

Der Dank von Matthias Hiltner ging aber auch an die Schiedsrichter – allen voran an Kreisbrandinspektor Hans-Georg Mösler, den Kreisbrandinspektor Egbert Petz, den Kreisbrandmeister Michael Stark aus Rednitzhembach, dem stellvertretenden Kommandanten Stephan Ebeling aus Wendelstein, Arthur Arauner aus Thalmässing, Christian Schüssel aus Göggelsbuch und Andreas Ramsteck aus Ruppmannsburg.

Ganz besonderen Dank ging einmal an die Feuerwehr Wendelstein, die vor Ort das Material und die Örtlichkeiten bereitstellten, und an die Jugendlichen – diese hatten ihre Freizeit geopfert und mit großem Engagement gezeigt, was in ihnen steckt.

Text und Bilder: Steffen Schaefer, FFW Eckersmühlen

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