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Jugendfeuerwehr übt patientengerechte Unfallrettung aus Fahrzeugen

Teamwork führt zu hohem Ausbildungsniveau in den Oberallgäuer Jugendfeuerwehren

Waltenhofen, 28.01.2018: „Die Jugendfeuerwehr Oberallgäu legt seit vielen Jahren großen Wert auf eine hohe Qualität in der Aus- und Fortbildung der Oberallgäuer Jugendwarte und Feuerwehrausbilder“, unterstreicht Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl die Aufgabe des Jugendfeuerwehrverbandes. Nach 2009 stand dieses Mal wiederum die Technische Hilfeleistung im Mittelpunkt der jährlich angebotenen Seminare. „Viele schwere Verkehrsunfälle im letzten Jahr, gerade auch mit jungen Menschen, haben uns bestärkt, das Seminar erneut anzubieten“, ergänzt Stellvertreter Stefan Prestel. Das bis auf den letzten Platz ausgebuchte Tagesseminar zeigt das Interesse der Jugendwarte an einer professionellen Aus- und Weiterbildung. Im Feuerwehrhaus in Waltenhofen hatten die Ausbilder der Firma Weber-Rescue gleich drei Autos platziert, um aus den verschiedenen simulierten Lagen die verunfallte Person aus dem Fahrzeug zu retten.

Im theoretischen Teil wurden die Ausbildungsinhalte Sicherung, Lageerkundung, Erstöffnung, Versorgungs-/ und Befreiungsöffnung behandelt. Der Eigenschutz steht hierbei immer an erster Stelle. Aber auch die Verkehrsabsicherung, die Fahrzeugaufstellung und das Sicherstellen des Brandschutzes ist Teil der Sicherungsmaßnahmen. Anhand von Beispielen wurde den Teilnehmern demonstriert, wie schwierig sich die Einschätzung der Gesamteinsatzlage gestalten kann. Vor allem ausgedehnte Einsatzstellen auf Autobahnen mit mehreren Fahrzeugen sind zum Teil schwierig zu überblicken. Das Bilden von Einsatzabschnitten und die Nachforderung weiterer Kräfte sind bei diesen Szenerien der Erfolgsfaktor für den Einsatz, erklären die beiden Seminarleiter von Weber - Rescue.

Ziel aller Rettungskräfte ist es, beginnend vom Schadensereignis bis zur Ankunft im Klinikum den Patienten innerhalb von einer Stunde zur weiteren stationären Versorgung zu bringen. Für die Feuerwehr ist dies ein enormer zeitlicher Druck, wenn die Person erst aufwendig aus dem Auto befreit werden muss. Hinzu kommt die psychische Belastung der Einsatzkräfte bei schweren Verkehrsunfällen.

Der praktische Ausbildungsteil erfolgte an drei verschiedenen Unfallsituation: ein Auto befand sich in einer Normallage, eines in einer Seitenlage und das Dritte auf dem Dach. Die Teilnehmer mussten hierbei selber Lösungen erarbeiten und durften diese am Fahrzeug durchführen. Die verschiedenen Lösungswege wurden dabei den anderen Gruppen jeweils erklärt und mit die verschiedenen Alternativen mit Vor- und Nachteilen bewertet. So lernten die Teilnehmer direkt voneinander.

Überrascht zeigten sich die Ausbilder von der Teamfähigkeit der Teilnehmer, die aus insgesamt zehn Jugendfeuerwehren kamen und ohne Probleme feuerwehrübergreifend Hand in Hand die gestellten Szenarien abarbeiten konnten.

 

Text: Florian Speigl, Kreisjugendwart der Kreisjugendfeuerwehr Oberallgäu

Foto: Thomas Kaufmann

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