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Gegen Rechts

UNSER ENGAGEMENT IM PROJEKT "mehrWERT Demokratie" DES WERTEBÜNDNIS BAYERN

Die Jugendfeuerwehr Bayern setzt sich schon immer für unsere demokratischen Grundwerte ein - ein Thema das nach wie vor von großer Bedeutung ist.

Derzeit engagieren wir uns zu diesem Thema aktiv in einem Projekt des Wertebündnis Bayern. Diese Projekt "mehrWERT Demokratie" hat es sich zum Ziel gemacht, auf innovative Weise Demokratie für junge Menschen erlebbar zu machen und zum Engagement in der Gesellschaft anzuregen - etwas das wir in den (Jugend-)Feuerwehren täglich vorleben. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Barbara Stamm und wird vom Bayerischen Schullandheimwerk geleitet. Es arbeiten zahlreiche Partner mit wie z.B. der Deutsche Kinderschutzbund, die Bayerische Landeszentrale für politische Bildung usw. Weitere Informationen zum Projekt findet ihr hier.

Fragerunde Vorra Fragensammlung

Fotos: Besuch des Innenministers Joachim Herrmann bei der ersten Modell-Projekt-Woch im Schullandheim Vorra 01.03.2012.

 

UNSERE RESOLUTION GEGEN RECHTSEXTREMISMUS

"Uniform - ja bitte! Aber: Rechtsextreme haben hier keinen Platz!"

Einstimmiger Beschluss der Delegiertenversammlung der JUGENDFEUERWEHR BAYERN im LFV Bayern e.V. am 13. Juni 2009.

Angehörige der Freiwlligen Feuerwehren tragen zu besonderen Anlässen Uniform, natürlich auch die Mitglieder der JUGENDFEUERWEHR. Und das mit Stolz. Hintergrund sind Zusammengehörigkeit und Brauchtumspflege. Wir tragen sie mit Freude. Man kann auf den ersten Blick erkennen, welche Funktion sein Gegenüber hat, von welcher Feuerwehr er stammt, welchen Dienstgrad er inne hat, welche Prüfungen abgelegt wurden und welche Auszeichnungen ihm verliehen wurden. Mancher mag glauben, hier einen Nährboden für rechtsextreme Tendenzen vorzufinden. Darin täuscht er sich gewaltig und hat die "Tugenden" und Ziele der Feuerwehren nicht verstanden.

Einer für alle - alle für einen

Gemeinschaft wird bei und groß geschrieben. Gemeinschaft heißt, wir treten für einander ein und sind - gerade im Ernstfall - füreinander da. Unsere Kameradschaft darf nicht vewechselt werden mit Kameradschaftne nationaler Couleur. In späteren Einsätzen müssen wir uns aufeinander verlassen können. Unser Leben wird davon abhängen. Das Miteinander wird in der Arbeit mit unseren Jugendlichen gepflegt und gefördert. Kommunikation und Kooperation wird nicht theoretisch beigebracht, sonder "zum Anfassen" erlebt.

Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr

Dieser Wahlspruch spiegelt zwei Weltanschauungen wieder. Zum einen stellen wir unsere Tätigket unter den Schutz und in den Dienst für Gottt. Hierbei sind Christen genauso gut aufgehoben wie Muslime, Juden, Buddhisten oder Andersgläubige. Wir akzeptieren auch diejenigen, die glauben, an keinen Gott mehr zu glauben.

Seit jeher stehen Feuerwehrleute für den/ die Nächsten ein. Hier wird nicht unterschieden, ob derjenige/diejenige, der/die in Not ist, sympathisch ist oder ich etwas gegen ihn/sie habe. Der Wille zu Helfen und die Abwehr der Gefahren stehen im Vordergrund.

Wir stehen für: 

  • Keine physische oder psychische Gewalt gegen nicht den vermeintlichen "Normen" entsprechenden Mitmemschen!
  • Wir schaffen und bieten keinen Platz für Menschen mit rechtsgerichteter Gesinnung und setzen uns aktiv gegen solche Strömungen ein! Wir verharmlosen keinen Rassismus, Rechtsextremismus oder Ausländerhass und treten kompromisslos für die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland ein!
  • Wir wehren uns gegen den Missbrauch unserer Dienstkleidung! Unsere Welt unter unseren Uniformen ist bunt! Wir fördern die Gemeinschaft und die Aufnahme aller Nationalitäten und Religionen in unsere Jugendfeuerwehr!
  • Jeder Tag und jeder Dienst ist ein Tag und ein Dienst im Zeichen einer starken und lebendigen Demokratie! Bereits ersten Ansätzen rechtsextremen Handelns und Denkens treten wir entschlossen und mutig entgegen!
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