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Historie

STREIFZUG DURCH DIE CHRONIK DER JUGENDFEUERWEHR BAYERN

DIE WICHTIGSTEN DATEN IM ÜBERBLICK:

1964 Gründung der Deutschen Jugendfeuerwehr

1967 Neues bayerisches Feuerwehrgesetz: Aufnahme von Feuerwehranwärtern ab 14 Jahren

1968 Einführung der Jugendfeuerwehr Dienstkleidung

1970 Einführung der Bayerischen Jugendleistungsprüfung, erster Jugendwart-Lehrgang an der Feuerwehrschule Würzburg

1973 Einführung des Wissenstest

1994 Gründung der Jugendfeuerwehr Bayern in Markt Weidenberg

1998 Herabsetzung des Eintrittsalters auf 12 Jahre

2000 Einrichtung des Jugendbüros mit einer Halbtagesstelle

AUS DER GRÜNDUNGS- UND ANFANGSZEIT:

Nachdem 1964 in Berlin die Deutsche Jugendfeuerwehr gegründet worden war, fing man auch in Bayern an, daran zu denken, die ersten Jugendgruppen in den Freiwilligen Feuerwehren zu bilden.

Zum 01. Januar 1967 stand im Gesetz über das Feuerlöschwesen in Bayern zu lesen „...als Anwärter können Jugendliche nach vollendetem 14. Lebensjahr der Freiwilligen Feuerwehr angehören.“ Eine der ersten Jugendgruppen Bayerns, die 1967 entsprechend dem Gesetz auch mit 14-jährigen Anwärtern gegründet wurde, war die Jugendgruppe der Feuerwehr Illertissen. Zu den Jugendgruppen, die vor 1967 schon existierten und wo auch schon Jugendarbeit geleistet wurde gehört u.a. die Jugendgruppe der Feuerwehr Regen, die anfangs der 50er Jahre ins Leben gerufen wurde.

Die Sprecher der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns bestellten bei der Sprechertagung am 14. Juni 1968 in Mittenwald den 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Straubing, Karl Schneider jun., zum ersten Jugendbeauftragten der Feuerwehren Bayerns. Er hatte dieses Amt bis 1974 inne.

Eine erste zahlenmäßige Erhebung im Oktober 1968 über den Aufbau von Jugendgruppen brachte folgendes Ergebnis:

34 Jugendgruppen bestanden bereits,
66 Feuerwehren hatten Jugendliche in ihren Reihen,
34 Feuerwehren beabsichtigten, eine Jugendgruppe aufzustellen.

1968 wurde die Dienstkleidung für die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns eingeführt.

1969 wurde unter der Leitung des Jugendbeauftragten damit begonnen, die Grundlagen für die Bayerische Jugendleistungsprüfung auszuarbeiten.

1970 erschienen in der „Brandwacht“ die Richtlinien zur Durchführung der Jugendleistungsprüfung, die aus fünf Einzelübungen, fünf Truppübungen und einer theoretischen Prüfung bestanden.

Im gleichen Jahr fand an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg vom 27.02. – 28.02.1970 der erste Jugendwartlehrgang statt, an dem 48 Kameraden aus 32 Land- bzw. Stadtkreisen teilnahmen – darunter mit Karl Schneider jun. und Karl Binai die ersten zwei Jugendbeauftragten Bayerns, ebenso Bruno Herzog, der spätere erste Bezirksjugendfeuerwehrwart Mittelfrankens.

In den Jahren 1969, 1971 und 1973 tagte in Straubing der Deutsche Jugendfeuerwehrausschuss.

1971 fand in Straubing vom 04.09.–05.09. der 4. Deutsche Jugendfeuerwehrtag statt. Straubing war damals bis 1974 der Mittelpunkt der Jugendfeuerwehr Bayerns


DIE JUGENDFEUERWEHREN BAYERNS IN DEN 79er UND 80er JAHREN:

Damals gab es noch keine organisierten Kreis- oder Bezirks-Jugendfeuerwehren, welche die Jugendbeauftragten der Sprecher

Karl Schneider jun., Straubing   14.06.1968 – 26.04.1974
Karl Binai, Kempten (Allgäu)   27.04.1974 – 30.09.1985
Christian Graßl, Roding   01.10.1985 – 31.03.1990

unterstützen hätten können.

Eine mühevolle, aber erfolgversprechende Arbeit schuf in den 70er und 80er Jahren die Voraussetzung, was 1994 dann im oberfränkischen Markt Weidenberg mit der Gründung der Jugendfeuerwehr Bayern gekrönt wurde.

Im einzelnen wurden in dieser Zeit wichtige Meilensteine getätigt:

1973 wurde der Wissenstest für Feuerwehranwärter eingeführt. Als Auszeichnung wurde die ersten Jahre eine Plakette mit eingeprägter Jahreszahl vergeben. Später ( ab 1995) erfolgte die Auszeichnung nach bestandener Prüfung mit Gold-, Silber- und Bronzeplaketten ohne Jahreszahl, die dann 1998 noch mit Urkunden für die vierte Teilnahme am Wissenstest erweitert wurde. Der Wissenstest wird meistens in der Brandschutzwoche bzw. in der jetzigen Aktionswoche durchgeführt.

1975 wurde die 1968 eingeführte Dienstkleidung um den Schutzanzug (Overall) der Deutschen Jugendfeuerwehr ergänzt, der dann wiederum 1992 vom neuen Zweiteiler (Rundbundhose mit Blouson) abgelöst wurde.

1976 erfolgte eine Neuauflage der Jugendwartmappe durch das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz.

1979 erfolgte die erste Ausscheidung im Bundeswettbewerb der Feuerwehrjugend auf Landesebene in Münsterschwarzach. Diesen Wettbewerb gab es bereits seit 1975, doch von bayerischer Seite aus beteiligte sich 1975 in Weinheim und 1977 in Hamburg nur die Jugendgruppe der Feuerwehr Kempten beim Bundesentscheid unter der Leitung des damaligen Jugendbeauftragten SBR Karl Binai.

Seit 1979 gibt es jährlich den Fortbildungslehrgang für Stadt- und Kreisjugendwarte an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, der für diesen Personenkreis eine wichtige Erfahrungsbörse darstellt.

In den Jahren 1976, 1979, 1981 und 1985 fanden jeweils in Kempten (Allgäu) Ausschusssitzungen der Deutschen Jugendfeuerwehr statt.

Der Jugendbeauftragte SBR Karl Binai wirkte nicht nur auf Landesebene, sondern er vertrat auch auf Bundesebene die Belange der bayerischen Jugendfeuerwehren in seinen Funktionen als

Stellvertretender Bundesjugendleiter von 1975 bis 1979
Bundesjugendleiter von 1979 bis 1985
Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes von 1985 bis 1996.

1984 vertrat die Jugendgruppe der FF Oberneukirchen das Bundesland Bayern beim 20-jährigen Bestehen der Deutschen Jugendfeuerwehr in Berlin.

Mit der Jugendgruppe Taufkirchen aus dem Landkreis Mühldorf am Inn errang zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehren Deutschlands eine bayerische Jugendfeuerwehr im Jahre 1988 in Hannover den deutschen Meistertitel im internationalen Jugendfeuerwehrwettkampf des CTIF. Außerdem belegte bei dieser Veranstaltung die Jugendgruppe aus Oberneukirchen – ebenfalls Landkreis Mühldorf am Inn – den hervorragenden zweiten Platz, so dass beide Jugendgruppen die Deutsche Jugendfeuerwehr 1989 bei den Europameisterschaften in Warschau vertreten durften.

1989 fand in Lauf a.d. Pegnitz, Landkreis Nürnberger Land, der 14. Deutsche Jugendfeuerwehrtag statt.


DIE 90er JAHRE BIS ZUR GRÜNDUNG DER JUGENDFEUERWEHR BAYERN

Am 01. April 1990 wurde der KBM Gerhard Barth , Rückersdorf, Landkreis Nürnberger Land, vom Sprechergremium der Freiwilligen Feuerwehren Bayerns als Nachfolger von Christian Graßl zum Jugendbeauftragten ernannt.

Es bildete sich ab 01.08.1990 unter seiner Führung ein Arbeitskreis, dem aus den sieben Regierungsbezirken Bayerns je ein Bezirkskoordinator Jugendfeuerwehr sowie mehrere Fachbereichsleiter angehören. Bis zur Gründung der Jugendfeuerwehr Bayern im LFV Bayern e.V. traf sich dieser Arbeitskreis in zwölf Sitzungen um die anstehenden Aufgaben und Probleme der Jugendarbeit zu lösen.

Auf der Tagesordnung standen Inhalte und Themen wie:

  • Zuschusswesen
  • Jahresberichte
  • Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr
  • Jugendwartmappe
  • Ehrennadel der DJF
  • Wissenstest
  • Organisation und Aufbau der Jugendfeuerwehren bis zur Ortsebene
  • Jugendfeuerwehrwettbewerbe
  • Mädchen in der Jugendfeuerwehr
  • Senkung des Eintrittsalters
  • Leistungsspange der DJF
  • Bekleidungsordnung
  • Planung und Durchführung von Landesveranstaltungen und Delegiertenversammlungen auf Landes- und Bundesebene, wie z.B. im Jahr                      

1991 in Elsenfeld, Landkreis Miltenberg.

Am 01. März 1992 wurde nach fast eineinhalbjähriger Arbeit des Jugendarbeitskreises ein neuer „Leitfaden für die Jugendarbeit in den Feuerwehren Bayerns“, die Jugendwartmappe, fertiggestellt.

Im November 1992 genehmigte das Sprechergremium als einheitliche Schutzkleidung für die Jugendgruppen einen Zweiteiler mit Rundbundhose und Blouson, der vom Freistaat Bayern mit 35 % des Anschaffungspreises und von der Bayerischen Landesbrandversicherungsanstalt bis 31.10.1996 mit 35,00 DM pro Anzug bezuschusst wurde.

1993 fand in Furth i. W., Landkreis Chamdie Dienstversammlung der Stadt- und Kreis-Jugendfeuerwehrwarte statt, die mit einer gemeinsamen Resolution bayernweit für die Wiedergründung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern eintraten.

Der Deutsche Jugendfeuerwehrtag fand in Trier statt und die bayerischen Delegierten waren an der Entscheidung um die neue Führungsspitze der DJF mitbeteiligt. Jugendbeauftragter Gerhard Barth wurde neben Dieter Henze aus Niedersachsen zu einen der beiden Stellvertreter des neuen Bundesjugendleiters Marcus Schleef, Bremen, gewählt.


DIE JUGENDFEUERWEHR BAYERN SEIT DER OFFIZIELLEN GRÜNDUNG 1994

Nach der Wiedergründung des Landesfeuerwehrverbands Bayern am 09. Oktober 1993 in Gunzenhausen war der Weg frei für die Gründung der Jugendfeuerwehr Bayern im LFV Bayern e.V. Sie erfolgte am 11. Juni 1994 im oberfränkischen Markt Weidenberg.

Zuvor hatte der Arbeitskreis in zahlreichen Sitzungen die Jugendordnungen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene erstellt, beraten und mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern, sowie dem Bayerischen Jugendring abgestimmt.

Bei der Gründungsversammlung erfolgte die Wahl der ersten Landesjugendleitung mit Landesjugendfeuerwehrwart KBM Gerhard Barth, dem bisherigen Jugendbeauftragten des Sprechergremiums sowie seinem 1. Stellvertreter KBM Toni Wolf, Oberneukirchen, Landkreis Mühldorf am Inn, und seinem 2. Stellvertreter Hans-Frieder Siebentritt, Weißenhorn, Landkreis Neu-Ulm. Die Delegiertenversammlung nahm einstimmig die vorgelegte Landesjugendordnung der Jugendfeuerwehren Bayerns an.

1995 wurden die Stadt- und Kreis-Jugendfeuerwehrwarte sowie die Abnahmeberechtigten und Oberschiedsrichter mit zwei Infoveranstaltungen in Haar b. München und in Geiselwind, Landkreis Kitzingen, über die Änderungen im Bereich der Bayerischen Jugendleistungsprüfung und über den neuen Bundeswettbewerb der DJF unterrichtet.

In Wertingen, Landkreis Dillingen, wurde der 1. Landes-Jugendfeuerwehrtag durchgeführt. Ein Aktionstag auf dem Marktplatz in Wertingen und ein Jugendabend gehörten ebenso zum Programm, wie die Landesausscheidung im neuen Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr. Die Stadt- und Kreis-Jugendfeuerwehrwarte befassten sich u.a. auch mit der Thematik Herabsetzung des Eintrittsalters.

Die Änderung und Ergänzung der Landes-Jugendordnung, sowie die Wahl von zwei Kassenprüfern stand auf der Tagesordnung der außerordentlichen Delegiertenversammlung im Rahmen des 1. Landes-Feuerwehrtages1996 in Kempten (Allgäu). Im Rahmen der Fachausstellung zum Landes-Feuerwehrtag präsentierte sich auch die Jugendfeuerwehr Bayern mit Ausstellungen und Vorführungen.

In diesem Jahr wurde auch das Logo der Jugendfeuerwehr Bayern entwickelt. Es fand auf Briefbögen, Aufklebern, Brusttaschenanhängern und Anstecknadeln Einzug und diente auch Vorlage für die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber und Gold, die im November 1996 durch den Vorsitzenden des LFV Bayern, SBR Karl Binai, gestiftet wurde.

Bei der letzten Sitzung des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses in Jahr 1996 befürwortete dieser mit 9 gegen 3 Stimmen die Herabsetzung des Eintrittsalters auf 12 Jahre.

1997 fand der 2. Landes-Jugendfeuerwehrtag in Osterhofen, Landkreis Deggendorf, statt. Fachvorträge über Internationale Jugendarbeit und Scientology ergänzten das umfangreiche Programm.

Bei der landesweiten Eröffnungsveranstaltung zur Brandschutzwoche 1997 in Weiden i.d. Opf. konnte sich die Jugendfeuerwehr öffentlichkeitswirksam präsentieren.

Der Deutsche Jugendfeuerwehrtag fand erstmalig in einem der neuen Bundesländer statt. In Dresden wurde Landes-Jugendfeuerwehrwart Gerhard Barth als Stellvertretender Bundesjugendleiter im Amt bestätigt. Die Jugendfeuerwehr Bayern beteiligte sich am Aktionstag in der Dresdner Altstadt mit einem Ausstellungsstand.

Bei einer Klausurtagung in Weidenberg, Landkreis Bayreuth, entwickelte der Landes-Jugendfeuerwehrausschuss die Stellungnahme für die Herabsetzung des Eintrittsalters auf 12 Jahre und stellte auch ein Ausbildungskonzept für den Zeitraum von 12 bis Jahren auf. Ebenfalls überarbeitet wurde der Lehrgangsplan für Jugendfeuerwehrwarte, was letztendlich dazu führte, dass der bisherige Jugendwartlehrgang an den Staatlichen Feuerwehrschulen um zwei Tage erweitert werden konnte.

Nachdem der Verbandsausschuss des LFV Bayern e.V. sich mit 12 zu 6 Stimmen für eine Senkung des Eintrittsalters aussprach, stimmte die Delegiertenversammlung des LFV Bayern in Pegnitz mit 65 % der anwesenden Delegierten ebenfalls für eine Herabsetzung.

In Zusammenarbeit mit den Feuerwehrschulen und dem Bayerischen GUVV fanden in Würzburg und Regensburg zwei Modellseminare über die Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr statt. Der GUVV stiftete hierzu 3000 Stück Leitfäden für Ausbilder und Jugendfeuerwehrwarte.

Im Jahr 1998 konnte man auf Landesebene einen eigenen professionellen Ausstellungsstand anschaffen, der sich zwischenzeitlich regional und überregional sehr bewährt hat. Auch der Internetauftritt wurde in diesem Jahr in Angriff angenommen und auf der Homepage des LFV Bayerns erhielt die Jugendfeuerwehr ihre ersten Seiten.

Zum 01.08.1998 wurde das Bayerische Feuerwehrgesetz dahin gehend geändert, dass Jungen und Mädchen bereits mit 12 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintreten können. Damit war nach über zehnjähriger „innerbetrieblicher“ Diskussion dieses Thema zukunftsweisend abgeschlossen.

Der 3. Landes-Jugendfeuerwehrtag 1999 in Weidenberg, Landkreis Bayreuth, stand unter dem Motto „JF Bayern – sieben Bezirke, ein Team“. Wettbewerbe, Dienstversammlung und Fachreferate zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Modedrogen, Jugendfeuerwehrarbeit mit 12 bis 14jährigen und Brandschutzerziehung standen auf dem Programm. Der Jugendabend mit dem Wettbewerb der sieben Bezirke wertete die Veranstaltung sicherlich weiter auf. Der Sieger, die JF Oberfranken, stiftete die Siegprämie von 1.000 DM dem Seniorenheim der AWO in Coburg.

Der Bayerische Jugendring bewilligte ab dem Jahr 2000 eine Halbtagesstelle für das neu zu schaffende Jugendbüro der Jugendfeuerwehr Bayern.

Im Jahr 2000 wurde mit dem Systemhaus Info-Tech (heute ascara-Software GmbH) das Verwaltungsprogramm „Ascara-Jugendfeuerwehr“ entwickelt, das ab November den Jugendfeuerwehren für die Abwicklung der Bürokratie zur Verfügung steht.

Die Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehr Bayern bestätigte in Feucht, Landkreis Nürnberger Land, den bisherigen Landes-Jugendfeuerwehrwart Gerhard Barth im Amt und wählte als Nachfolger von Toni Wolf und Hans-Frieder Siebentritt, die nicht mehr zur Verfügung stehen konnten, Franz Waltl, Pförring, und Jürgen Zimmermann, Bayreuth, zu dessen Stellvertreter.

Schwerpunkt war im Jahr 2000 der Deutsche Feuerwehrtag und die INTERSCHUTZ in Augsburg. Hier galt es, das Zeltlager für 32 Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland und Gästegruppen u.a. aus Griechenland, Polen, Österreich und Südtirol vorzubereiten und durchzuführen.

Auch die Betreuung und Beteiligung am Gemeinschaftsstand der DJF bei der INTERSCHUTZ, sowie die Durchführung der Bundesausscheidung im Internationalen Jugendwettbewerb des CTIF war zu bewältigen.

Mit der Unterstützung des LFV Bayern e.V. konnte ein kompletter Wettbewerbssatz für den Internationalen Jugendwettbewerb angeschafft wurde, der im Laufe der nächsten beiden Jahre durch die Jugendfeuerwehr Bayern um die restlichen Geräte für den Bundeswettbewerb ergänzt wurde.

Ganz im Zeichen der Jugend stand der Deutsche Jugendfeuerwehrtag Anfang September 2001 in Saarlouis. Ein großer Aktionstag in der Innenstadt zog Tausende von Jugendlichen an. Auch Bundesfamilienministerin Bergmann fand sich zum Aktionstag ein. Die Jugendfeuerwehr München vertrat die JF Bayern mit ihrer aktionsreichen Show „Feuer und Flamme“ und betreute auch das Internetcafe, das reges Interesse fand. Landes-Jugendfeuerwehrwart Gerhard Barth wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt als Stellvertretender Bundesjugendleiter bestätigt. Ansonsten wählte die Delegiertenversammlung eine komplett neue Bundesjugendleitung mit Willi Gillmann, Nordrhein-Westfalen, an der Spitze und Jörn-Henrik Kuinke, Brandenburg, sowie Gerhard Wahrenberg, Niedersachsen, als weitere Stellvertreter. Der bisherige Bundesjugendleiter Marcus Schleef stand nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Ebenso sein Stellvertreter Dieter Henze nach zwölfjähriger Amtszeit.

Ab 01.10.2000 nahm das Jugendbüro in der Geschäftsstelle des LFV Bayern die Arbeit auf.

Toni Wolf, Oberneukirchen, Landkreis Mühldorf am Inn, wurde gemäß einstimmigen Beschluss des Landes-Jugendfeuerwehrausschusses zum Ehrenmitglied der Jugendfeuerwehr Bayern ernannt.

Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Bayern startete man im Rahmen des 4. Landes-Jugendfeuerwehrtages2001 in Ampfing eine große Drogenpräventionsaktion. Über 40.000 Flyer für Jugendliche und über 6.000 Broschüren für die Betreuer wurden über die Bezirksjugendfeuerwehren verteilt. Das LKA Bayern nahm mit einem großen Ausstellungs- und Informationsstand an der Fachmesse des Landes-Jugendfeuerwehrtages teil. Zahlreiche Infoveranstaltungen auf Kreis- und Ortsebene zum Thema Drogen unterstützten diese Aktion.

Durch Innen-Staatssekretär Hermann Regensburger wurde die erstmalige Verleihung des Umweltpreises der Jugendfeuerwehr Bayern vorgenommen. Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft von Umwelt-Staatsminister Dr. Werner Schnappauf und wurde u.a. auch vom Sparkassenverband unterstützt.

Aus gegebenen Anlass verabschiedete der Landes-Jugendfeuerwehrausschuss eine Resolution „Gegen Gewalt“. Über 8.000 Infohefte für Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer wurden zu dieser weiteren Aktion verteilt.

In Zusammenarbeit mit der AOK Bayern startet die Jugendfeuerwehr Bayern die ersten „Bewerbungsseminare“ für Jugendliche.

Im November 2001 wird das Schulungsangebot um Ein-Tages-Seminare für das Verwaltungsprogramm „ascara-Jugendfeuerwehr“ erweitert.

Mit der Herausgabe der 2. Ergänzungslieferung zur Jugendwartmappe im Jahr 2002 wird die grundlegende Überarbeitung dieses bundesweit einmaligen Werkes in Angriff genommen.

Der Jugendwart-Lehrgang wird endgültig von zwei mal 2 ½ Tagen auf einen reinen Wochenlehrgang umgestellt. Eine Übergangslösung von einem Jahr wird anberaumt.

Der Landtagspräsident Böhm lud zu der Veranstaltung „Jugend und Ehrenamt“ in den Landtag ein. Die Jugendfeuerwehr Bayern war mit der Landesjugendleitung und sechs Jugendlichen sowie dem Ausstellungsstand vertreten. Auch Kultusstaatssekretär Freller und MdL Schuster fanden den Weg zur Jugendfeuerwehr.

Unter dem Motto, Jugendfeuerwehr – mit Herz für Bayern“ fand 2003 der 5. Landes-Jugend-feuerwehrtag in Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld statt. Beim damit verbunden Zeltlager war eine Rekordbeteiligung von 700 Jugendlichen zu verzeichnen. Weitere rund 350 Jugendliche nahmen an der Landesausscheidung im Bundeswettbewerb der DJF teil. Der Aktionstag in der Innenstadt, gestaltet von den Jugendfeuerwehren des Regierungsbezirkes Unterfranken, zeigte das vielfältige Spektrum der Jugendarbeit bei den Feuerwehren.

Bei der Delegiertenversammlung anlässlich des Landes-Jugendfeuerwehrtages wurde der Bezirks-Jugendfeuerwehrwart von Schwaben, Andreas Land, zum Nachfolger von Franz Waltl als stellvertretender Landes-Jugendfeuerwehrwart gewählt.

Der Vorsitzende des LFV Bayern e.V. wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung zum Ehrenmitglied der Jugendfeuerwehr Bayern ernannt.

Mit Beginn des Jahres 2003 wurde die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr eingeführt, an der weit mehr Jugendliche beteiligten als zuerst erwartet.

Mit der Herausgabe der 3. Ergänzungslieferung wurde die grundlegende Überarbeitung der Jugendwartmappe abgeschlossen. Nach fast dreijährige Pause steht das Komplettwerk auch wieder zur Verfügung.

Wachwechsel beim LFV Bayern e.V.: in Rödental wurde der Bezirksverbandsvorsitzende von Niederbayern, KBR Alfons Weinzierl, von den Delegierten des LFV Bayern e.V. zum Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden bisherigen Vorsitzenden SBR Karl Binai gewählt. Anlässlich des in Rödental stattfindenden 2. Landes-Feuerwehrtages beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Bayern zusammen mit der Jugendfeuerwehr des Landkreises Coburg mit einem gemeinsamen Ausstellungsstand.

Beim Aktionstag im Rahmen des 150. Geburtstages des Deutschen Feuerwehrverbandes in Ulm war die Jugendfeuerwehr Bayern durch die Jugendfeuerwehr Schwaben u.a. mit einer Ausstellung und einem „Rauchzelt“ vertreten.

Ende des Jahres 2003 wurden einheitliche E-Mail-Adressen und POP-3-Postfächer für alle Stadt- und Kreis-Jugendfeuerwehrwarte, für die Bezirks-Jugendfeuerwehren und den Landes-Jugendfeuerwehrausschuss eingeführt.

Verfasser:
Toni Wolf und Gerhard Barth
Januar 2004

LANDES-JUGENDFEUERWEHRWARTE (bis 1994 "Jugendbeauftragte"):

1968 Karl Schneider

1974 Karl Binai

1985 Christian Graßl

1990 Gerhard Barth 

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