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„Mehrwert Demokratie“

Mit dem Thema „Extremismus“

Durchgeführt Jugendfeuerwehr Mittelfranken, am Donnerstag den 23.02.2017 in der Zeit von 13:00 – 16:00 Uhr im Schullandheim sowie im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Vorra.

Am Donnerstag, den 23.02.2017 war Fachbereichsleiter Jugendpolitik KBM Armin Steinbauer von der Jugendfeuerwehr Mittelfranken mit seinem Vortrag „Kinder unter Beschuss - Ein Dunkles Kapitel in der Jugendfeuerwehr Arbeit“ im Schullandheim in Vorra um 26 Schülern der 6. Klasse eines Gymnasium aus Memmingen die Hintergründe zu erläutern, warum und was die Jugendfeuerwehr mit dem Thema „Extremismus“ zu tun hat.

In einem anschaulichen Power-Point-Vortrag wurde den Jugendlichen und den Lehrkräften verdeutlicht aus welchem Grund die Jugendfeuerwehr das Thema Extremismus bearbeitet. Es handelte sich bei den ersten Jugendfeuerwehren um sogenannte HJ-Feuerwehren, welche sich aus Jungen im Alter von 12 – 17 Jahren zusammensetzen. Sie erhielten die Ausbildung im Brandschutzhilfsdienst, um für Volk und Vaterland, die an der Front eingesetzten Feuerwehrkräfte im Kriegsdienst zu Hause zu ersetzen und den Brandschutz sicherzustellen. Dies geschah teilweise noch unter feindlichen Beschuss und Bombardierung und teilweise in lebensgefährlichen Situationen für die Jugendlichen und ihre Einheiten.

Vorreiter solcher HJ Brandschutzeinheiten in Bayern waren der Raum Bad Reichenhall, Rosenheim, Amberg, Aschaffenburg, Deggendorf und Erlangen. Gefolgt von den Großstädten Bayerns.

Es kam aber auch zur Sprache, dass bereits 15 Jährige eine Sonderausbildung erhielten, um die leichten Löschfahrzeuge, ähnlich einem TSF, fahren zu können und zu dürfen.

Zum Vergleich stellte Armin Steinbauer dann auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr heute vor. Mit dem Thema „Unsere Arbeit ist Bunt“ führte KBM Steinbauer nicht nur in die Ausbildung der Jugendlichen ein, sondern zeigte anschaulich die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren heute. Er ging dabei auch auf die Fahrten und Zeltlager im In und Ausland, dem nationaler und internationaler Jugendaustausch, Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, Kinobesuche usw. ein. Um den Jugendlichen auch die Möglichkeit zu geben die Sachen auch gleich einmal praktisch zu Erleben und Auszuprobieren führte ein kurzer Fußmarsch von rund 400 Metern vom Schullandheim Vorra zum Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Vorra. Hier wurde den Jugendlichen durch zwei aktive Kameraden der örtlichen Feuerwehr sowie 2 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr sehr anschaulich der hydraulische Rettungssatz, das neue Löschfahrzeug mit seiner umfangreichen Ausrüstung, sowie das Fahrzeug für die First Responder Einheit erläutert. Zum Schluss hatten die Schüler die Möglichkeit mit dem Löschfahrzeug noch eine Runde durch den Ort zufahren.

Auch die Jugendlichen hatten einige Stationen wie Schlauchkegeln, Leinenbeutel Zielwerfen oder Zielspritzen mit der Kübelspritze vorbereitet. Alle Stationen wurden begeistert von den Schülern und Lehrern ausprobiert.

Am Ende des Nachmittags waren alle Schüler etwas überrascht, welche umfangreichen Aufgaben eine Freiwillige Feuerwehr hat, wie umfangreich die Ausrüstung dafür ist und wie gut bereits die Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr ausgebildet sind.

Sowohl die Kräfte der Feuerwehr Vorra als auch Fachbereichsleiter Jugendpolitik KBM Armin Steinbauer waren sich einig, dass mit einer solch interessierten Schulklasse die Arbeit noch mehr Spaß macht und es auch weiterhin die Zusammenarbeit in diesem Bereich geben soll.

Text und Bild: Armin Steinbauer, Fachbereichsleiter Jugendpolitik Jugendfeuerwehr Mittelfranken

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