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Von B wie Bildbearbeitung bis Z wie Zivilcourage

Der 40. Aufbaulehrgang für Kreis- und Stadtjugendwarte mit vielen Themen

Würzburg, 06.03-08.03.2019: Aschermittwoch verbinden die Meisten mit Fastenzeit und Fischsemmeln. Für die Kreis- und Stadtjugendwarte ist es traditionell der Beginn des Aufbaulehrgangs an der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Der dieses Jahr in die 40. Runde ging.

Um den Lehrgang gleich mit etwas spaßigem zu beginnen, ging es für die 47 Teilnehmer gleich nach der allgemeinen in die Übungshalle der Feuerwehrschule. Dort wurden sie von Vertretern der Jugendfeuerwehr Baden-Wüttenberg empfangen, die ihr Experimentarium den Anwesenden vorstellten. Auf verschiedenen schwarzen Kisten hatten sie unterschiedlichste Experimente vorbereitet, bei denen Jugendliche  verschiedene physikalische und chemische Effekte beobachten und erleben können.

Diese konnten jetzt die Teilnehmer des Lehrgangs ausprobieren. Dabei stellte sich heraus, dass auch Kreis- und Stadtjugendwarte noch sehr viel Spaß an Experimenten rund um Luft, Wasser und Feuer haben.

Nach dieser praktischen Einheit ging es von der Übungshalle zurück in den Seminarraum. Dort übernahm Landes-Jugendfeuerwehrwart Heinrich Scharf den Bericht der Jugendfeuerwehr Bayern. Er setzte die Jugendwarte über aktuelle Themen in Kenntnis und berichtete über vergangene und anstehende Veranstaltungen. Nach dem Bericht der Jugendfeuerwehr, folgte der Bericht des Landesfeuerwehrverbands, den LFV-Geschäftsführer Uwe Peetz übernahm. Er informierte zunächst über Aktuelles aus dem LFV und ging anschließend noch näher auf die Themen Datenschutzgrundverordnung und Versicherungsschutz ein. Mit dem gemeinsamen Abendessen war der offizielle des ersten Lehrgangstages auch schon beendet.  

Der Donnerstagmorgen begann mit dem Thema Zivilcourage und Diskriminierungsmechanismen. Dazu waren drei Referentinnen der Jugendbildungsstätte Unterfranken an die Feuerwehrschule gekommen. Sie verdeutlichten in verschiedenen Übungen, was Zivilcourage bedeutet und wie Ausgrenzung und Diskriminierung in einer Gesellschaft wirken.

Nach dieser Einheit kamen die Fachbereichsleiter der Jugendfeuerwehr Bayern zu Wort und berichteten über Neuigkeiten aus Ihren Bereichen.

Danach ging es für die Teilnehmer in die wohlverdiente Mittagspause.

Nach der Pause stand das Thema Bildbearbeitung auf dem Stundenplan der Teilnehmer. Der Teil wurde von Daniel Kapulla übernommen, der zunächst darauf einging, wie bestimmte Fotos auf Menschen wirken. Anschließend erklärte er den Teilnehmern die Grundlage von Fotographie und der Funktionsweise einer Kamera. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer noch einige nützliche Tipps für eine gelingende Öffentlichkeitarbeit mitnehmen.

Nach dieser Einheit wartete bereits der Bus der Feuerwehrschule auf die Teilnehmer. Für diese ging es nämlich in das rund 20 Kilometer entfernte Dettelbach. Dort war eine Werksführung bei der Lindner organsiert. Dort konnten die Kreis- und Stadtjugendwarte die Wege einer Gipsfaserplatte von der Gewinnung der Rohstoffe, bis zur fertigen Platte nachverfolgen. Bei Burger und Steak fand der Abend einen schönen gemeinsamen Ausklang.

Für die erste Einheit am Freitag war  Lars Meißner, stellvertretender Landes-Jugendwart aus Sachsen-Anhalt, in Würzburg zu Gast. Er berichtet über die Erkenntnisse der Jugendfeuerwehr Sachsen-Anhalt, die sich intensiv mit dem Thema Übertritt statt Austritt beschäftigt hatten. Er stellte dabei eine Umfrage bei Jugendlichen vor, bei der Jugendliche ihre Gründe für einen Austritt aus der Jugendfeuerwehr angegeben haben. Es wurde Ihnen dort aber auch dir Frage gestellt, was ihnen in der Jugendfeuerwehrarbeit besonders wichtig ist. Im Anschluss konnten die Teilnehmer selbst Ideen entwickeln, mit welchen Methoden man Jugendliche den Übertritt in die aktive Wehr erleichtern kann.

Den nächsten Teil des Lehrgangs übernahm Fachbereichsleiter für Jugendpolitik und Jugendringe Jürgen Kohl. Neben den Neuigkeiten aus seinem Fachbereich, ging er vor allem auf das Thema Jugendordnung ein, das dann aber auch schon das letzte Thema des Lehrgangs bildete. Mit der Urkundenübergabe durch Schulleiter Dr. Demke war dann auch das offizielle Ende des Lehrgangs erreicht.

Die Kreis- und Statdtjugendwarte traten nach dem Mittagessen also wieder den Heimweg an, viel neuem Wissen im Gepäck.

 

Text und Bild: Jugendfeuerwehr Bayern

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