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Corona-Regelungen Warnstufe "rot"

Die Jugendfeuerwehr Bayern fällt als Jugendverband unter die Regelungen der außerschulischen Jugendarbeit. Für diese gelten bei der „roten Corona-Ampel“ nun folgende Regelungen:

1) Maskenpflicht drinnen (§ 2 der 14. BayIfSMV):

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche (z. B. ÖPNV), Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP 2-Maske
  • Relevante Ausnahmen hiervon sind:
    • Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Lebensjahr müssen nur eine medizinische Maske tragen.
    • in privaten Räumlichkeiten
    • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu Personen aus einem anderen Haushalt gewahrt wird.
    • In der Gastronomie am Tisch
    • Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
    • Bei der praktischen Sportausübung
  • Draußen gilt grundsätzlich keine Maskenpflicht. Ausnahmen gibt es in bestimmten Fällen nur für Großveranstaltungen (ab 1.000 Personen) und für Demonstrationen.

2) Da Jugendfeuerwehr Bayern als Mitgliedsverband des Bayerischen Jugendrings zu den außerschulischen Bildungsangeboten zu zählen sind, gelten auch bei "roter" Ampel Erleichterungen.

Sowohl bei Warnstufe "rot" als auch "gelb" gilt im Rahmen der Bildungsarbeit weiterhin 3G.

  • Der Zugang zu geschlossenen Räumen ist nur mit einem 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) erlaubt.
  • Seit 19. Oktober müssen in 3G/3G plus/2G-Bereichen auch Betreiber, Beschäftigte und Ehrenamtliche mit Kundenkontakt die Impf-, Genesenen- oder Testvoraussetzungen erfüllen, wobei ein entsprechender Testnachweis nur an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche vorgelegt werden muss. Die Kosten für die Schnelltests werden vom Arbeitsgeber übernommen.
  • Wichtig für die Jugendarbeit: Getesteten Personen stehen Kinder bis zum sechsten Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder sowie Schüler:innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gleich.
  • Im Übrigen gibt es für den Testnachweis nach wie vor drei verschiedene Möglichkeiten:
    • Ein PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde.
    • Ein PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
    • Ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Bei Übernachtungen ist nach dem 3G-Nachweis bei der Ankunft nur ein zusätzlicher Test alle 72 Stunden erforderlich (entfällt für Geimpfte und Genesene).

3) Erleichterungen bei freiwillig weitergehenden Zugangsbeschränkungen (freiwilliges 2G, freiwilliges 3G plus)

2G und 3G plus sind rein freiwillig und eigene Entscheidung jedes Veranstalters oder Betreibers im Rahmen der Bildungsarbeit.  Durch die Anwendung der freiwilligen weitergehenden Zugangsbeschränkungen sind weiterhin die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben.

  • Freiwilliges 2G: Der Zugang zu Einrichtungen und Angeboten der Jugendarbeit wird nur Geimpften, Genesenen und Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gestattet. 
  • 3G plus: Der Zugang zu Einrichtungen und Angeboten der Jugendarbeit wird nur Geimpften, Genesenen, Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben und Personen, die einen PCR-Test, PoC-PCR-Test oder einen Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, vorweisen können und Schüler:innen jenseits des zwölften Lebensjahres, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, gestattet.
  • Ausnahme bei beiden Regelungen: Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthält, bei Vorlage eines Nachweises über einen PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, können ausnahmsweise zugelassen werden.

Um 2G oder 3G plus einzuführen, müssen Anbieter, Veranstalter oder Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen

  • gegenüber Gästen, Besuchern oder Nutzern deutlich erkennbar auf diese Zugangsbeschränkung hinweisen,
  • ein strenges Zutrittsregime (Zugangshindernisse, wirksame Zugangskontrollen mit Identitätsfeststellung etc.) einführen sowie
  • die Absicht entsprechender Zugangsbeschränkung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab anzeigen.

4) Kontaktdatenerfassung (§ 5 der 14. BayIfSMV):

  • Die Kontaktdatenerfassung ist nur in den in § 5 Abs. 1 der 14. BayIfSMV genannten Bereichen erforderlich.
  • Für die Jugendarbeit relevant sind hier die Pflicht zur Kontakterfassung in der Gastronomie, bei Angeboten mit Übernachtungen bzw. für Beherbergungsbetriebe, bei Tagungen und Kongressen.

5) Individuelles Infektionsschutzkonzept (§ 6 der 14. BayIfSMV):

  • Nach wie vor ist für alle Angebote der außerschulischen Bildung, für Freizeiteinrichtungen jeder Art (z. B. Juz, Aktivspielplatz), für Beherbergungsbetriebe und alle anderen in § 6 Abs. 1 S. 1 der 14. BayIfSMV genannten Bereiche ein individuelles Infektionsschutzkonzept (Schutz- und Hygienekonzept) zu erarbeiten und zu beachten.
  • Hierbei sind die von den Staatsministerien veröffentlichen Rahmenkonzepte, insbesondere für Sport, Beherbergung und Gastronomie, zu beachten
  • Wichtige Ausnahme für die Jugendarbeit: Die Pflicht zur Erstellung eines Infektionsschutzkonzepts entfällt, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst. Man muss dann aber trotzdem die anderen Regelungen beachten.

6) Krankenhausampel (§§ 16, 17 der 14. BayIfSMV):

  • Alle oben dargestellten Regelungen gelten für den Fall, dass die Krankenhausampel auf „gelb“ oder „rot“ ist.
  • Auch wenn der BJR über Änderungen möglichst zeitnah hier informiert, müssen die Verantwortlichen bei den Trägern weiterhin die Lage unter www.coronavirus.bayern.de und in den Nachrichten verfolgen.

Quelle: Bayerischer Jugendring - https://www.bjr.de/service/umgang-mit-corona-virus-sars-cov-2.html

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