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Leben in der Blase

Kreisjugendzeltlager 2021 im Landkreis Schwandorf

September 2021: Mit großer Vorfreude, trotz enormer Auflagen, konnte innerhalb von nur wenigen Wochen das traditionelle und bei den Jugendlichen sehr beliebte 29. KJF-Zeltlager organisiert und mit 150 Jugendlichen und Betreuern durchgeführt werden. Allen war die Freude über die Wertschätzung, dass das Zeltlager überhaupt während der Pandemie stattfinden darf, anzusehen. Vor Anreise mussten daher alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen PCR-Test durchlaufen, um überhaupt eine Ausnahmegenehmigung durch das Landratsamt zu bekommen. Ferner mussten an der Teststation, getrennt vom Zeltplatz alle Teilnehmer einen Schnelltest durchlaufen. Unterstützt wurden wir vom BRK Nittenau, sowie dem First Responder der FF Nittenau und von der UG ÖEL. Nach dem Aufbau der Zelte fand um 21:00 Uhr die Begrüßung statt, wobei hier stellvertretend für die Kreisbrandinspektion KBR Christian Demleitner und KBI Christoph Beier digital zugeschaltet waren. Im Anschluss folgte mit eine sehr imposanten Feuershow, die die Jugendlichen sehr begeisterten und mit großem Applaus begleitet wurde.

Jeden Tag ein Motto - Nach dem der erste Tag „Hello, It`s Me!“ ganz im Zeichen des Mottos „TOGETHER AGAIN“ stand, startete der 2. Tag (Let`s Get It Started In Here!) mit dem traditionellen Weckruflied „Guten Morgen Sonnenschein“, der auch die zahlreichen, leichten Schauer über Nacht, vergessen ließ. Da kein Ausflug und die vormals geplante Kanutour am Regen ebenfalls aufgrund der Zeltlagerblase nicht „umschifft“ werden durfte, hatte man jede Menge Spiele bereitgestellt: So leisteten der Spieleanhänger des Kreisjugendrings, der restlos ausgeräumt wurde, sowie die Bubble Bälle jede Menge Spaß. Auch der 20m lange Zeltlagerpool aus Big Bag und Siloplane machte die „Zeit zur freien Verfügung“ kurzweilig. Viele nutzten auch einfach mal das Privileg endlich, nach so langer Zeit, mal wieder Freundinnen und Freunde, aus lang nicht mehr gesehen Jugendgruppen, zu treffen und zu plaudern. Auch das Wetter hielt an diesem Tag zumindest noch so lange aus, dass der Partyabend mit DJ als „Open Air“ durchgeführt werden konnte.

"The Show Must Go On!"

Passend zu den zeitgleichstattfindenden Olympischen Spielen in Japan, gab es am Zeltlager die traditionelle Lagerolympiade. Normal wäre man im Ortsgebiet und öffentlichkeitswirksam unterwegs. Jedoch konnte auch hier das Hygienekonzept eine Alternative bieten. So nutzte man das große Areal am Zeltlagerplatz voll aus. Die Strecke beinhaltete insgesamt 7 Stationen und war innerhalb der geschützten Blase, die von drei Seiten des Flusses Regen umgeben war. Die Jugendlichen wurden, wie immer, zwischen allen Feuerwehren, Altersgruppen und Geschlechtern zusammengelost. Gleich zu Beginn bekamen die Jugendlichen die Aufgabe (Station 7) jeden und jede in ihrer Gruppe näher kennen zu lernen um sich am Ende gegenseitig vorstellen zu können.

1. Station: Feuerwehr-ABC

2. Station: Flächenbrand

3. Station: Fliegender Teppich

4. Station: Flaschenkegeln

5. Station: Angeln am Bach

6. Station: Hindernislauf

7. Station: Who is who

Am Abend folgte der Lagergottesdienst durch den Nittenauer Feuerwehrpfarrer Adolf Schöls. Dieser ist selbst aktiver Feuerwehrdienstleistender bei der FF Nittenau und zollte den Floriansjüngern größten Respekt für ihr Ehrenamt mit einem symbolischen „I Like“. Nach diesem kurzen Innehalten folgte der Showabend, der vom Stellv. Vors. der KJF Sebastian Meier organisiert und unterstützt von Matthias Harrer, sowie Jasmin Böhnel durchgeführt wurde. Im obligatorischen Duell gegen die Lagerleitung waren es dieses Mal die Betreuer, die die Nase vorn hatten. Zur späteren Stunde stand dann noch eine imposante Lasershow auf dem Programm, ehe man noch am Lagerfeuerwehr verweilte.

Der Zeltlagersamstag, der unter ganz im Zeichen „We Are The Champions!“ stand, bot für alle Nachwuchsfeuerwehrler*innen jede Menge Abwechslung und Spaß. So war der Vormittag geprägt von drei großen Challenges. Beim Last Men Standing (Einzelwertung) war Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit, Körperbeherrschung und natürlich auch ein wenig Glück gefragt, um von der Vorrunde, übers Halbfinale und ins Finale zu kommen. Ziel war es der/die Letzte zu sein und somit das Wipe-Out ohne Abwurf zu beenden. In der zweiten Entscheidung (Einzelwertung) hatte jede*r Jugendliche die Möglichkeit auf eine aufblasbare XXL-Dart-Scheibe mithilfe eines Klettballs drei Mal mit dem Fuß zu schießen. Der legendäre 180er Score konnte zwar nicht erreicht werden, das tat aber dem Spaß bei dieser Premiere keinen Abbruch. Hart umkämpft war die dritte Challenge (Mannschaftswertung) im Lebendkickerturnier. So wurde, wie beim DFB-Pokal jede Runde, beginnende ab dem Achtelfinale, ausgelost. Dabei entpuppte sich so manche Mannschaft als echte Turniermannschaft. Obwohl die Spielzeiten von Achtelfinale bis einschl. Halbfinale nur jeweils 3 Minuten betrugen, gab es jede Menge Spannung und viele Tore. Schließlich wurde das dramatische Finale und das ebenso spannende Spiel um Platz 3 mit 5 Minuten Spielzeit ausgetragen und live von Zeltlagerleiter Christoph Spörl über die Lautsprecheranlage kommentiert.

Die Siegerehrung der Lagerolympiade war wie immer das Highlight Nr. 1, das jedes Mal von allen Zeltlagerteilnehmer*innen am meisten mit Spannung erwartet wird. Wer wird sich wohl dieses Jahr auf dem Wanderpokal verewigen? Wer bekommt einen Pokal in der Jahrgangswertung, wer wird Lagerbeste, Lagerbester?

Um die Spannung erst noch so richtig zum Kochen zu bringen folgte zunächst die Ehrung der drei Challenges vom Samstag:

Lebendkicker

1 FF Maxhütte-Winkerling

2 FF Teublitz / Stein

3 FF Steinberg am See 2

Last Man Standing

1 Tim Grabolle, FF Maxhütte-Winkerling

2 Mathias Hermann, FF Frotzersricht

3 Andreas Scheuerer, FF Rottendorf

Fußball-Dart

1 Stefan Hartwich, FF Steinberg am See, 131 Punkte

2 Lukas Kulzer, FF Bodenwöhr, 96 Punkte

3 Theresa Thanei, FF Steinberg am See, 90 Punkten

 

Es folgte die Ehrung in der Einzelwertung der Lagerolympiade:

Jahrgang 2008/09

1 Lukas Kirchberger, FF Stein, 205 Punkte

2 Andreas Scheuerer, FF Rottendorf, 199 Punkte

2 Anna Zitzmann, FF Rottendorf, 194 Punkte

Jahrgang 2007:

Lucia Schanderl, FF Frotzersricht, 209,5 Punkte

Simon Fronhofer, FFNiedermurach, 203,5 Punkte

Nico Brunner, FF Högling, 202 Punkte

Jahrgang 2006:

1 Evelyn Dvorak, FF Fischbach, 224,5 Punkte

2 Fabian Schmid, FF Stein, 2019 Punkte

3 Valentin Münzl, FF Steinberg am See, 215,5 Punkte

Jahrgang 2005:

1 Kilian Rittler, FF Steinberg am See, 222 Punkte

2 Leonie Brunner, FF Fischbach, 196 Punkte

3 Jonas Sorgenfrei, FF Maxhütte‐Winkerling, 194 Punkte

Jahrgang 2002/03/04:

1 Erik Issel, FF Maxhütte‐Winkerling, 210 Punkte

2 Tim Grabolle, FF Maxhütte‐Winkerling, 206 Punkte*

3 Stefan Kramer, FF Niedermurach, 206 Punkte*

* Sieger im Stechen: Tim Grabolle

Lagerbester: Kilian Rittler, FF Steinberg am See, 222 Punkte

Lagerbeste: Evelyn Dvorak, FF Fischbach, 224,5 Punkte

 

Bildungsauftrag umgesetzt.

Am Nachmittag tagte dann das Jugendforum unter der Leitung der Kreisjugendsprecherin Corinna Sebast und ihrem Stellvertreter Sebastian Essert. Wir sind gespannt, wenn wir hier die Meinung unserer Jugendlichen zum diesjährigen Zeltlager und zu den allgemeinen Themen hören werden.

Aufgrund des Wetters musste die Siegerehrung mit den Grußworten im Versorgungszelt stattfinden. Wegen der Zeltlagerblase waren die Ehrengäste, wie unser Landrat Thomas Ebeling, der Schirmherr und 3. BGM der Stadt Nittenau Karl-Heinz Stich und KBR Christian Demleitner, wieder mittels Leinwand und Projektor live zugeschaltet. Schön war es auch, dass es sich einige Bürgermeister der teilnehmenden Feuerwehren ebenfalls nicht nehmen haben lasen, um ebenfalls live mit dabei sein. So waren unter anderem die Bürgermeister Rudolf Seidl, Stadt Maxhütte-Haidhof, sowie Georg Hoffman, Gemeinde Bodenwöhr, sowie Vertreter der Landkreisführung, KBI Christoph Beier, KBM Patrick Allen, KBM Stefan Sattich und der ehemalige Kreisjugendwart Franz Singerer mit dabei, als die Jugendgruppen in Festformation ins Zelt einzogen.

Die Grußwortredner Landrat Thomas Ebeling, Schirmherr Karl-Heinz Stich und KBR Christian Demleitner stimmten alle samt ins gleiche Horn und zollten den Jugendlichen und Betreuern ihren Respekt, dass sie während der Pandemie stets die Einsatzbereitschaft hoch gehalten haben, auch wenn eine gewisse Opferbereitschaft in Form von Verzicht auf Präsenzübungen von allen abverlangt wurde. Gerade die Jugendarbeit kam nahezu zum Erliegen. Gleichzeitig ermunterten sie die Jugendlichen weiter am Ball zu bleiben. Das 29. Kreisjugendzeltlager hat gezeigt, dass auch wieder bessere Zeiten kommen, wo auch die Kameradschaft wieder hochgehalten werden kann. Man sei sich sicher, dass man in paar Jahren gerade dieses Zeltlager, als besondere Wertschätzung an die Jugend, in besonderer Erinnerung behalten wird. Ein großer Dank ging an die Organisatoren, allen Voran an die Kreisjugendfeuerwehrleitung um KBM Christoph Spörl. Ein weiter Dank ging an die Ausrichterfeuerwehr Bergham.

Nach der Siegerehrung heizte der DJ mit Versorgungszelt nochmal so richtig ein. Auch der Regen, der während der Siegerehrung herunterprasselte, verzog sich langsam und so konnte man am Lagerfeuer auch diesen Abend gebührend ausklingen lassen. Viele feierten einfach die gemeinsame Zeit, die sie im Zeltlager verbringen konnten und blickten schon ein wenig wehmütig auf den nächsten Tag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen packten alle mit an und räumten den Zeltplatz. Nach einer kurzen Abschlussansprache wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nochmals getestet und freuten sich, dass alle mit negativen Test aber vielen positiven Eindrücken gesund nach Hause fahren durften. Wir sind gespannt wer sich nun für die Ausrichtung des 30. Kreisjugendzeltlagers 2022 bewerben wird.

Die Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Christian Demleitner dankte in diesem Zusammenhang der Kreisjugendfeuerwehr im Landkreis Schwandorf für den großartigen Einsatz zur Umsetzung des diesjährigen Kreisjugendzeltlagers. Es hat viel Mut, Zeit und Energie gekostet ein solches Konzept unter solch schwierigen Voraussetzungen vorzubereiten und umzusetzen.  Das Konzept „Blase“ hat gezeigt sich der Mut ausgezahlt hat. Ein fundiertes Schutz-und Hygienekonzept mit einem ausgeklügelten Testsystem zeigt was alles möglich ist um unseren Kindern ein Stück Normalität in dieser besonderen Zeit zurück zu geben. Allen Beteiligten Stellen wie dem Landratsamt Schwandorf mit Landrat Thomas Ebeling an der Spitze und seinem Team von der Abteilung 4 mit Leiterin Viktoria Schmalhofer, der gastgebenden Gemeinde, den beteiligten Einheiten insbesondere der Gastgebenden Feuerwehr. Insbesondere Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart Christoph Spörl mit seinem Team gilt der größte Dank zur Umsetzung.

Text: Hans-Jürgen Schlosser, Kreisbrandmeister/ Pressestelle Landkreis Schwandorf

Bild: Kreis-Jugendfeuerwehr Landkreis Schwandorf

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