Teamgeist und Können auf höchstem Niveau
Landesentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Neumarkt
Am Samstag, den 4. Juli 2026, wurde Neumarkt zum Treffpunkt der besten Jugendfeuerwehrgruppen Bayerns. Beim Landesentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr traten die qualifizierten Mannschaften gegeneinander an und stellten eindrucksvoll ihr feuerwehrtechnisches Können, ihre sportliche Leistungsfähigkeit und vor allem ihren außergewöhnlichen Teamgeist unter Beweis. Der Wettbewerb fand auf dem Gelände des Willibald-Gluck-Gymnasiums statt und bot den Gästen einen spannenden Bewerb sowie eine gut organisierte Tagesveranstaltung.
Bereits am Vortag herrschte reges Treiben auf dem Gelände. Die Bewerbsbahnen wurden aufgebaut und die ersten teilnehmenden Gruppen reisten an. Für sie gab es am Abend eine Meile mit Essensständen rund um den Bewerbsplatz. Am Samstag ging es dann bereits sehr früh los. Nach der Begrüßung begann bereits um 08.00 Uhr das Training. Die Jugendfeuerwehren hatten unter Realbedingungen die Möglichkeit einen Trainingsdurchgang zu absolvieren. Der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr besteht aus einem feuerwehrtechnischen Löschangriff als auch einem anspruchsvollen Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen. Dabei waren Präzision, Schnelligkeit und eine perfekte Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen gefragt. Der Bundeswettbewerb verfolgt das Ziel, die feuerwehrtechnische Ausbildung der Jugendfeuerwehren auf motivierende Weise zu fördern und den Gemeinschaftsgedanken zu stärken. Nach dem Mittagessen wurde es dann für die Jugendfeuerwehrgruppen ernst. Der eigentliche Bewerb stand an. Insgesamt 24 Gruppen haben am Landesentscheid teilgenommen.
Der Landesentscheid zeigte eindrucksvoll, dass die Jugendfeuerwehr weit mehr ist als das Erlernen feuerwehrtechnischer Fertigkeiten. Kameradschaft, gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein standen während des gesamten Wettbewerbstages im Mittelpunkt. Jeder Handgriff musste sitzen, jeder Teilnehmende konnte sich auf seine Mannschaft verlassen. Diese gelebte Gemeinschaft machte den Wettbewerb zu einem besonderen Erlebnis – sowohl für die Jugendlichen als auch für die zahlreichen Betreuerinnen und Betreuer, Wertungsrichter sowie die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.
Mit der Siegerehrung am Nachmittag fand ein spannender und fairer Wettbewerb seinen würdigen Abschluss. Nach dem gemeinsamen Einzug auf den Bewerbsplatz eröffnete Landesjugendfeuerwehrwart Heinrich Scharf die Siegerehrung. Nach einigen kurzen Grußworten vom Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, stellv. Landrat Stefan Haas, MdB Susanne Hierl, Präsident des Bayerischen Jugendrings Philipp Seitz und Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Bayern Johann Eitzenberger wurden dann die Ergebnisse verkündet. Die Jugendfeuerwehr Heldenstein (Lkr. Mühldorf am Inn) sicherte sich Platz 1. Die Jugendfeuerwehr Mintraching (Lkr. Regensburg) erreichte den 2. Platz. Die Jugendfeuerwehr Ebertshausen (Lkr. Schweinfurt) belegte den 3 Platz. Die beiden ersten Mannschaften qualifizierten sich für den Bundesentscheid der Deutschen Jugendfeuerwehr im September in Hannover und vertreten dort Bayern auf Bundesebene. Unabhängig von den Platzierungen konnten jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein. Sie bewiesen eindrucksvoll, dass die Jugendfeuerwehr für Engagement, Zusammenhalt und eine starke Gemeinschaft steht und damit eine unverzichtbare Grundlage für die Zukunft der Feuerwehren bildet.
Als Abschluss erhielten auch die Wertungsrichter einen Dank für ihr Engagement. Mit dem Bewerterabzeichen in Bronze wurden Dirk Freiboth und Julia Blickle geehrt. Christoph Bachhuber erhielt das Bewerterabzeichen in Silber. Das Bewerterabzeichen in Gold ging an Christian Bühl und Thomas Popp. Die Schiedsrichter- und Kampfrichterspange (SKS) in Bronze erhielt Hans – Jürgen Riemer. Christian Bühl erhielt die SKS in Silber. Franz Liegl und Horst Klopf erhielten die SKS in Gold.
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Bilder und Text: JF Bayern